Über das Blog

Das Buedchenblog (der Frage ob „das“ oder „der“ Blog hat sich „der“ oder „das“ Büdchenblog gestellt – allerdings blieb sie ergebnisoffen)  ist ein Experimentierkasten, eine Spielwiese Linksammlung und vieles mehr. Ein etwas aufwendigerer Tumblr und ein Sprachrohr für Büdchenenthusiasten.

Was erwartet man wenn man einen Blog anklickt der über Büdchen handelt? Ein Darknet von und über Büdchen oder doch eher ein Online-Büdchen bei dem man Esspapier und kühles Bier bestellen kann? Es gibt sicherlich Beides, aber damit kann der Büdchenblog nicht dienen.
Buden und Trinkhallen im Rheinland haben eine tradierte Funktion: Sie sind der Kitt der Gesellschaft. Hier trifft sich alles: Vom Hipster bis zum Pinguin. Der Büdchenblog widmet sich diesen Hotspots des urbanen Lebens und geht auf Expedition. Objekt der Begierde sind Büdchen: In und um Düsseldorf – Blicke über den Tellerrand sind erwünscht und erlaubt.

Die Idee des Büdchenblog

Die Idee einen Blog über Büdchen zu betreiben erfindet sich jeden Tag neu – und das soll sie auch. Der Reiz besteht darin, etwas Sinnloses ohne Aussicht auf monetären Erfolg in einer sich immer schneller drehenden Welt zu etablieren. Der Büdchenblog ist im Idealfall ein Bottom-Up System, das wächst und neben Eindrücken in die Büdchen-Bilder-Welt auch dem User einen Nutzen bietet. Klingt verrückt und das ist es auch. Der Büdchenblog als

  • hyperlokaler-Marktplatz in dem das Büdchen eine besondere Rolle spielt oder
  • ein Fotoblog der schönsten Pics zum Thema rund ums Buedchen.
  • Eine Plattform für Veranstaltungen rund ums Büdchen
  • Ein Bewertungsportal für die einzelnen Büdchen der Düsseldorfer Stadtteile
  • Ein Guide für eine Büdchentouristen die Düsseldorf auf eine andere Art kennen lernen möchten.

Vieles ist möglich. Für die einen sinnvoll für andere absurd.

Die letzte Konstante im Leben vieler Menschen ist das Büdchen um die Ecke. Hier dreht sich nix um Weltpolitik und auch nicht um Globalisierung oder Compliance-Strategien. Sondern um Schnubbeltüten, Maurerbomben und ein paar warme Worte.

Büdchenblog sagt Danke

Ohne WordPress wäre der Büdchenblog nicht denkbar. Alles geht fix in der Welt: Gestern haben wir noch für das zielgenaue Spulen der „Datassette 1531“ enorm viel Zeit investiert. Heute entwickelt man selbständig Websites mit allem Klimbim oder wird Youtuber Powerseller bei Ebay. (Anmerkung: es tut sich viel in 3 Jahren).

Ich weiß noch einen Choke zu schätzen habe tiefliegende Tornados, Stromausfälle und richtige Winter erlebt. Und was habe ich mich über ein schnurloses Telefon gefreut, als meine Eltern sich von der Wählscheibe schweren Herzens trennten. Heute gibt es „Sexting“! Ein neuer Trend bei dem sich Jugendlichen erst mal ein Pic ihrer Geschlechtsteile zusimsen bevor sie miteinander ausgehen. Schönes neue Web 2.0! Nicht wahr. Ist Generation Big Data wirklich auch reif für das Netz? Oder haben Faceporn und Co. nicht viel mehr Einfluss auf die Jugend wie damals Clockwork Orange oder der Fight Club im Kino und TV? Eine These die auf arg wackeligen Beinen steht.
Der Blog kommt nicht mit der „früher war alles besser“ Attitüde daher. Sondern mit der Überzeugung das früher alles besser war. Natürlich freue ich mich, dass meine Müllbeutel nach Zitronen duften und ich für mein Haustier eine Krankenversicherung abschließen kann – mein Rasierer nicht mehr ein, zwei oder drei und auch nicht vier, sondern fünf Klingen hat.
Alles bestellbar über einen Dash-Button.

Aber mal ehrlich; bringt es das wirklich?

Spätestens wenn der MACH 13 von Gillette im gleichen Jahr mit der Bravo Hits 200 rauskommt ist es dann Zeit sich um einen Nachfolger für den Blog zu suchen. Bevor ich aber ohne wirklich angefangen zu haben vom Ende sprechen liegt ein spannender Weg vor dem Büdchenblog-Projekt.